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MODELLPROJEKT | GLOBAL DENKEN – LOKAL HANDELN

Hintergrund
Das Projekt "Global Denken - Lokal Handeln" will die ländlichen Regionen in Brandenburg stärken. Wegen der wachsenden wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Herausforderungen braucht es neue Ideen, um die Unterschiede zwischen Städten und ländlichen Gebieten besser auszugleichen. Die Social Impact gGmbH hat dieses Projekt gestartet, um durch soziale Innovationen und neue Formen der Zusammenarbeit die Lebensqualität und die wirtschaftliche Vitalität in diesen Regionen zu verbessern.

Ziel
Das Projekt will lokale Akteure wie Unternehmen, soziale Organisationen, Politik und Verwaltung zusammenbringen. Mit einem Bottom-up-Ansatz werden die spezifisch lokalen, sozialen als auch ökologischen Probleme in den Blick genommen.

Umsetzung
Das Projekt setzt auf lokale Stärken und verfolgt dabei folgende Maßnahmen:

  • Bildung von Fokusgruppen aus verschiedenen Sektoren
  • Entwicklung und Nutzung einer Selbstanalyse-Toolbox zur Analyse der regionalen und ökologischen Situation
  • Förderung von Kooperationen zur Entwicklung sozialer Innovationen
  • Durchführung von Design Thinking-Workshops zur Planung und Umsetzung konkreter Maßnahmen

Bildung lokaler Fokusgruppen

  • Fokusgruppen als Herzstück: Personen aus Zivilgesellschaft, Unternehmen, Gemeinde und interessierten Bürger:innen definieren Prioritäten, entwickeln Ideen und setzen Maßnahmen zur regionalen Entwicklung um – begleitet durch Moderation.
  • Endogenes Entwicklungsmodell („Bottom-up“): Stärkung lokaler Potenziale durch Nutzung von Wissen, Ressourcen und Erfahrungen der Gemeinschaft; Fokus auf Partizipation und Eigeninitiative.
  • Abgrenzung zu „Top-down“ und Co-Creation: Exogene Modelle (Industrialisierung, technologischer Wandel) oder Co-Creation-Ansätze marginalisieren oft die Rolle der Gemeinschaft – hier wird diese bewusst ins Zentrum gestellt.
  • Wissensnetzwerke & Rollenvielfalt: Lokales Wissen wird mit nationalem und internationalem Know-how verbunden; Beteiligte agieren als Initiatoren, Gestalter oder Umsetzer im Entwicklungsprozess. Durch Diversität und Perspektivvielfalt werden „blinde Flecken“ der eigenen Beobachtung sichtbar.

Wirkung und Impact

  • Wirtschaftliche Stärkung: Schaffung neuer, nachhaltiger Arbeitsplätze in der Region und Verbesserung der regionalen Wertschöpfungsketten
  • Soziale Integration: Einbeziehung verschiedener gesellschaftlicher Gruppen, um eine inklusivere Gemeinschaft zu fördern
  • Ökologische Nachhaltigkeit: Integration ökologischer Prinzipien in die regionale Entwicklung
  • Weitergabe von Erfolgen: Dokumentation und Verbreitung erfolgreicher Praktiken und Innovationen, sowohl innerhalb Brandenburgs als auch in anderen ländlichen Regionen

Engagement und Kooperation
Das Projekt versteht sich als Katalysator für lokale Initiativen und setzt auf die aktive Beteiligung der Menschen vor Ort. Durch die Zusammenarbeit mit Partner:innen auf allen Ebenen sowie mit wissenschaftlicher Unterstützung wird ein umfassender Ansatz verfolgt, der zu nachhaltigen Lösungen führen soll.

Nachhaltige Entwicklung
"Global Denken – Lokal Handeln" unterstützt die "Sustainable Development Goals" (SDG), indem es lokale Antworten auf globale Herausforderungen findet und damit zur sozialen Gerechtigkeit, wirtschaftlichen Entwicklung und ökologischen Nachhaltigkeit beiträgt.

Transfer- und Verstetigungsstrategie

Unser Expertenbeirat "Ländliche Entwicklung"

Der Beirat ist ein festes Gremium, das uns zwei Jahre wissenschaftlich begleiten wird. Er soll die wissensbasierte Entwicklung und Innovationsfähigkeit in ländlichen und benachteiligten Regionen durch Analysen in den Kommunen unterstützen.

Aktuelle Beiratsmitglieder:

  • Grit Körmer (LEADER)
  • Ralph Richter (Leibniz IRS)
  • Franz Dullinger (Heimatunternehmen)
  • Helmut Ramsauer (Silicon Vilstal)

ELIF - European Local Innovation Forum

Das ELIF ist ein Ort für Experten und Organisationen, die auf lokaler Ebene sowohl in städtischen als auch in ländlichen Gebieten tätig und vernetzt sind, um den Austausch von Ideen zu erleichtern, aus Erfahrungen zu lernen und Lehren zu ziehen, um die Innovation in lokalen Gemeinschaften in ganz Europa voranzutreiben.

Wir fördern im ELIF mit unserem Projekt Global denken, lokal handeln den transnationalen Wissenstransfer zu CLSI - Community Led Social Innovation.

Transferworkshop "Global Denken, Lokal Handeln": RegioKompass in der Praxis

Einblicke ins Modellprojekt, Fokusgruppen-Praxis & der Regio-Kompass als Entscheidungshelfer - kompakt in 2 Stunden (online)

Für wen?
Kommunale Akteur:innen, Zivilgesellschaft, Unternehmen, Forschung – alle, die partizipativ und wirkungsorientiert arbeiten möchten.

Warum dieser Workshop?

Im Rahmen eines Modellvorhabens hat Social Impact hierfür ein Analysetool entwickelt - den Regio-Kompass - , das sowohl die spezifischen Anliegen kommunaler Akteure sichtbar macht als auch als Grundlage für praxisnahe Handlungspläne dient. Sie erhalten Einblicke in die Entwicklung, Anwendung und Wirkung des Regio-Kompasses sowie praktische Hinweise für eine erfolgreiche Übertragbarkeit.

Was Sie mitnehmen

  • Einblick in den Fokusgruppen-Prozess und die Integration des Regio-Kompass
  • Praktische Tipps für Moderation, Priorisierung & Dokumentation (Toolbox-Ausblick)
  • Konkrete Beispiele aus dem Modellprojekt

Agenda (2 Stunden)

  • Begrüßung
  • Einführung in das Modellprojekt
  • Grundidee/Hintergrund zum Regio-Kompass
  • Vorstellung des Tools, der Toolbox & des Workshop-Prozesses
  • Q&A
  • Praxisberichte aus der Arbeit mit den Fokusgruppen
  • Ausblick · letzte Fragen · Verabschiedung

Technik & Teilnahme
Online via Teams. Den Zugangslink erhalten Sie automatisch nach Anmeldung über Eventbrite. Teilnahme kostenfrei.

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Das Modellprojekt | Global Denken - Lokal Handeln ist ein Projekt der Social Impact gGmbH und wird gefördert aus Mitteln des ESF+ und des Landes Brandenburg.